Eisglätteunfälle – Schnell ist es passiert

Im Rahmen unserer versicherungsrechtlichen Ausrichtung beraten wir als Fachanwälte für Versicherungsrecht und Fachanwälte für Medizinrecht insbesondere zu Fragen der Haftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung. Schnee, Eis und Glätte führen in jedem Winter schnell zu Unfällen. Aus den Straßenreinigungssatzungen der Städte ergeben sich Räum- und Streupflichten. Meist treffen diese Pflichten die Grundstückseigentümer. Diese Pflichten können jedoch auch vom Grundstückseigentümer oder[nbsp]dem Vermieter auf Dritte, zum Beispiel die Mieter (Streupflichtige), übertragen werden.

Die meisten Straßenreinigungssatzungen verpflichten die Grundstückseigentümer bzw. Streupflichtigen zu einer Streupflicht in der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr. Wurden Räum- und Streupflicht (sog. Verkehrssicherungspflichten) verletzt und ist es hierdurch zu einem Unfall gekommen, so können dem Geschädigten Schmerzensgeld- und/oder Schadensersatzansprüche zustehen. Die Haftpflichtversicherungen der Grundstückseigentümer bzw. Streupflichtigen übernehmen in diesen Fällen grundsätzlich die Haftung.

Aber ein solcher Sturz kann auch zu einer Invalidität führen. Die meisten Bürger verfügen über eine private Unfallversicherung, die dann eintrittspflichtig. Oftmals finden sich derartige Versicherungen in einem Versicherungspaket. Der Betroffene weiß dann gar nichts von der Existenz dieser Versicherung. Da die Geltendmachung von Invaliditätsansprüchen von der Einhaltung starrer Fristen abhängig ist, sollte sich jeder Bürger ein Bild von seinen abgeschlossenen Versicherungen machen, damit im Schadenfall schnell reagiert werden kann. Im schlimmsten Fall kann einer Sturz auch zu einer Berufsunfähigkeit führen. Dann ist über eine sog. Berufsunfähigkeitsrente nachzudenken.

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